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Santander kauft SEB Privatkundengeschäft
Die Santander Consumer Bank (eine spanische Großbank) hat jetzt das SEB Privatkundengeschäft übernommen. Beim Bieten um die SEB war auch die Hypovereinsbank beteiligt, die jedoch letztlich im Gebot unterlag.
Damit hat die Santander Consumer Bank (Information: http://www.kreditblogs.de/santander) seine Filialen verdoppelt. Damit gehört die Santander Consumer Bank zu den größen Privatkundenbanken in Deutschland. Vor der Santander Consumer Bank sind die Postbank, die Commerzbank und die Deutsche Bank.
Jetzt muss die Santander Consumer Bank den Kaufpreis erst einmal verkraften, der bei über 550 Mio. Euro liegen soll. Zwar werden knapp eine halbe Millionen Privatkunden übernommen, jedoch müssen auch 2.400 Mitarbeiter finanziert werden in derzeit 173 Filialen. Das Problem dabei könnte sein, dass die Filialen in den letzten Jahren vermehrt Verluste eingefahren haben, die zum Kaufpreis jetzt noch hinzu getragen werden müssen.
Die SEB Bank hat letztlich 300 Mio. Euro Verlust eingefahren und ist eine schwedische Bank gewesen.
Die Santander Consumer Bank möchte mit diesem Großbanken-Deal in den Massenmarkt einsteigen und erhofft sich, dass die Verlust bald ausgeglichen sind und sich der Kaufpreis amortisiert. Das ist jedoch gar nicht so einfach, denn manche Mitbewerber trennten oder trennen sich gerade von gekauften Bankgeschäften, so wird sich die Commerzbank bis 2014 von der Eurohypo getrennt haben, die Deutsche Bank möchte sich von der BHF Bank trennen und die Banken gehen zurück zum Kerngeschäft ihres ursprünglichen Bankenkonzeptes.
Die Santander Consumer Bank hingegen hat sich jetzt entschieden die Marktanteile kräftig zu erhöhen und durch das zukünftige Massengeschäft an Fahrt zu gewinnen.
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