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Weiterbildungen durch Qualifizierungen für Staplerfahrer, Kranführer, Baumaschinenführer

Bild von stapler2010

Schulungszentrum für Bauwesen und Logistik, sfbl.de Staplerfahrer leben gefährlich. Jedes Jahr werden Staplerfahrer Opfer schwerer Arbeitsunfälle. Erst letzte Woche hatte sich ein 28-Jähriger bei einem Arbeitsunfall lebensgefährliche Verletzungen zugezogen. Für Unfallmeldungen sorgt besonders Flurförderfahrzeuge, die auf unprofessionelle Weise eingesetzt oder mit Maßnahmen der Marke Eigenbau ergänzt wurden.
Staplerfahrer sind dem Risiko eines Arbeitsunfalls im besonderen Maße ausgesetzt.

Kritische Situationen entstehen vor allem, wenn keine geeigneten Arbeitsmittel vorhanden sind. Aufgrund von Zeitdruck und Pflichtgefühl, oft auch aus Bequemlichkeit, erledigt der Gabelstaplerfahrer seine Aufgabe so, wie es ihm gerade möglich ist. Da geraten Arbeits- und Gesundheitsschutz schnell aus dem Blickfeld, wie zahlreiche Unfallberichte zeigen.
Wenn vorhandene Mittel nicht ausreichen
Vor einem Baumarkt wurden Gipsplatten auf Paletten angeliefert. Der mit dem Entladen beauftragte Staplerfahrer war jedoch noch unterwegs. Ein Kollege sprang spontan ein und machte sich daran, die Paletten mit dem Gabelstapler vom Sattelaufleger des Lastzugs zu heben und ins Lager zu transportieren.
Probleme gab es mit den ebenfalls angelieferten Verbunden zu je vier Paletten, die mit einem Metallband umspannt waren. Bei einem Anhebeversuch stellte der Staplerfahrer fest, dass sie für den Gabelstapler zu schwer waren. Schließlich konnte der Verbund so weit vorgerückt werden, dass die Kante des Plattenstapels einige Zentimeter über die Ladefläche des Lkwfahrzeugs hinausragte.
Improvisieren mit tödlichem Ausgang
Dabei versuchte der Mitarbeiter des Baumarktes, das Metallspannband zu durchtrennen. Er verwendete eine Wasserpumpenzange, die sich als untauglich erwies. Während der Lkw-Fahrer in seiner Kabine nach einer Blechschere suchte, riss das Metallband. Die aus dem Gleichgewicht geratenen Gipsplatten gerieten ins Rutschen und stürzten von der Ladefläche. Sie begruben den Mann unter sich, der sich dabei tödliche Verletzungen zuzog. Mit diesem Vorfall, hat sich das Dezernat Technischer und Sozialer Arbeitsschutz im zuständigen Landesamt für Verbraucherschutz auseinandergesetzt.
Arbeitsunfall vorprogrammiert
Improvisierte Arbeitsmittel sind grundsätzlich eine häufige Unfallquelle. In vielen Fällen ist es reine Glückssache, dass Personen- oder Sachschäden ausbleiben. Über alle relevanten Branchen hinweg wird von Staplerfahrern auch an Flurförderzeugen improvisiert. Oft greifen mehrere gefährliche Handlungen ineinander, um das gewünschte Ziel zu erreichen.
Von bedenklichen Praktiken berichtet zum Beispiel die Industrie der Steine und Erden: In einem kleinen Betrieb sollten übereinander gestapelte Rohsteinplatten entladen werden. Um die Last zu entnehmen, wurde der Gabelstapler von den Mitarbeitern zusätzlich mit einem nachträglich erhöhten Kontergewicht belastet. Da die Holzpaletten länger waren als der Gabelzinken, drohte der Palettenboden an der Gabelspitze durchzubrechen. Um ein Abkippen der Last zu verhindern, wurde sie mit nur einem Spanngurt „gesichert“. Durch derartige Handlungsweisen sind Unfälle vorprogrammiert.
Für Fragen: 069 – 15 610 522 Seminare 14 tägig in Frankfurt/Main –oder MA Schriesheim

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